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Justizvollzugsanstalt | Gebetsraum STALAKTIT, Wuppertal-Ronsdorf

Die Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf ist eines der modernsten Gefängnisse für jugendliche Straftäter bundesweit. 2010 fertiggestellt, bietet es Platz für etwa 510 Häftlinge. 

Für viele Jugendliche ist es der Glaube, der eine Wesensänderung herbeiführt und den Häftlingen halt gibt. Daher wurden wir damit beauftragt Deutschlands ersten Gebetsraum in einem Gefängnis zu entwerfen Die größte Herausforderung bestand darin, einen Raum zu erschaffen, der auf der einen Seite eine starke spirituelle Atmosphäre bietet und auf der anderen Seite den Anforderungen eines Gefängnisses gerecht wird. Daher war klar, dass der Raum von jeglichen Prunk und Schnörkel befreit bleiben muss. Als zentrales Gestaltungselement übernahmen wir ein arabesques Muster, welches in den verschiedenen religiösen Kulturen die Unendlichkeit symbolisiert.

 

528 Teile der Deckenskulptur wurden aufwendig und spektakulär dreidimensional in den Raum übersetzt. Das Muster wächst augenscheinlich wie Stalaktiten von der Decke und schwebt lichtdurchsetzt über dem Gebestpodest. 

Der Raum erschafft durch Licht und Form eine einzigartige Atmosphäre, welche dazu einlädt gemeinsam zu beten und sich auszutauschen. 2017 wurden Raumfahrer Benjamin Schulz, ein kreativer Mitstreiter und nicht zuletzt das gesamte Team, für das Konzept "STALAKTIT" mit dem German Design Award ausgezeichnet.

 
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© 2019 RAUMFAEHRE [Bureau für Kommunikation im Raum] 

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